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Ruhe und Stille


Die Welt hat sich verändert. Immer lauter, schneller, greller. Doch dafür wurden wir nicht gemacht. Unser Gehirn kann diese tägliche, stündliche Fülle von Informationen nicht mehr verarbeiten.

Die Folgen: Stress, Unkonzentriertheit, Erschöpfung, Krankheit, Überforderung.

Sogar unsere Kinder sind teilweise überfordert. Bei vielen sinkt die schulische Leistung, sogenanntes ADHS, Krankheiten usw. Wann können unsere Kinder abschalten??? Wann schalten wir ab? Beim Fernsehen??

Noch mehr Informationen, die verarbeitet werden müssen, auch wenn wir es nicht wahrnehmen oder glauben. Ist ja nur eine Komödie, nur ein Film, Sport oder Nachrichten.

Aber das Gehirn erhält es als Information und muss es daher auch verarbeiten.

Es ist wie in unserem Mailkonto. Es geht teilweise über mit Mails, die wir gar nicht brauchen, aber wir müssen sie trotzdem beachten und dann entweder löschen oder behalten.

All das benötigt Energie und Zeit. Je nach Informationsflut und Größe ihres Speichers wird er irgendwann voll sein. Entweder es geht nichts mehr, oder wir beginnen auszumisten!!!

Zum Glück gibt es ein Mittel, das gegen diese Überforderung hilft:

Die Stille.

Wie wichtig und wie wirksam bereits ein paar Minuten Stille für uns sind, kennen wir alle. "Endlich Ruhe", abschalten.

Hier sind ein paar gute Gründe, um in die Stille zu gehen:

1. Stille entspannt

LAUTE Geräusche lassen unseren Blutdruck ansteigen, erhöhen das Risiko für Herzinfarkte und beeinträchtigen unsere gesamte Gesundheit. Das Stresshormon Cortisol wird ausschüttet. Muskuläre Probleme stellen sich ein. Der Schlaf ist schlecht und wir wachen unausgeruht auf. So dreht sich die Spirale immer weiter nach unten.

Stille bewirkt genau das Gegenteil. Einer Studie nach können uns schon zwei Minuten Stille deutlich entspannen, den Blutdruck senken und den Blutfluss im Gehirn stimulieren – und das sogar mehr als jede Entspannungsmusik.

2. Stille lässt unsere mentalen Ressourcen wachsen

Die Informationen ununterbrochen verarbeiten zu müssen, belastet nämlich sehr. Unsere Aufmerksamkeit leidet darunter ebenso, wie unsere Fähigkeit, komplexe Dinge zu durchdenken, Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen.

Je länger wir dem Gehirn keine Pause gönnen, umso müder und unmotivierter wird es und desto schneller lässt es sich ablenken.

Deshalb können Studien zufolge, Kinder, deren Wohnräume oder Klassenzimmer in der Nähe von Autobahnen, Flughäfen oder Zugstrecken liegen, schlechter lesen, ihre kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten entwickeln sich langsamer. Auch zuviel Internet und Computerspiele sind Folgen von Aufmerksamkeits-Schwierigkeiten. Haben sie schon einmal 3 Stunden Computer gespielt? Es ist Stress.

Die gute Nachricht: Unsere Ressourcen erholen sich dann, wenn wir unser Gehirn mit weniger Reizen konfrontieren. Ein Spaziergang, im Garten sitzen, die Wand anstarren, meditieren.

Ruhe ins Gehirn bringen.

3. In der Ruhe und in der Stille liegt die Kraft

Im Ruhemodus können wir besser auf unsere Emotionen und Erinnerungen, unsere Ideen und Gedanken zurückgreifen. Uns fallen Dinge wieder ein, der Bankomat Code erscheint wieder oder die Telefonnummern fallen uns wieder ein. Wir werden wieder kreativer, der Druck fällt ab, wir sind "entspannter" und das Immunsystem wird wieder stärker.

Stress ist der Krankmacher Nr.1!

Für Stille müssen wir zum Glück nicht auswandern.

Such dir einen Platz, wo du ungestört bist, ganz für dich alleine

Hier können wir uns für eine Weile von den Ablenkungen frei machen.

Was es braucht ist nur die Entscheidung, uns ab und zu bewusst dem Lärm zu entziehen.

Also: Pssssst!

Alles Liebe Euer TOM

und wenn du willst, begleite mich nach Kroatien zum "Seelentörn".

mehr Infos unter info@tomarnold.at oder auf der Homepage / Seelentörn

#Stille #Ruhe #Erholung #Seelentörn

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